8. Januar 2019

Liebes Sternschnüppchen. Eines der wenige Bücher, die ich auf unserer Weltreise unbedingt kaufen musste, was ein Buch von Adele Nozedar, in welchem sie Symbole erklärt. Es ist ein wunderschönes – und sehr schwere – Buch, das ich tapfer im Rucksack getragen habe. Ich glaube, ich habe es in Wellington (Neuseeland) gekauft.

Als meine Jahreskarte am Sonntag fertig wurde, wusste ich noch nicht, wie ich sie nennen sollte. Jetzt weiss ich es. Ich habe lange die Bilder hin- und hergeschoben, denn ein winzig kleines Bild auf dem Hindergrundbild musste unbedingt sichtbar sein – das Swastika. Ganz klein unter dem Schlangenkopf. Ich wusste eigentlich nichts über das Symbol, aber Adele beschreibt es in ihrem Buch und in diesem youtube Video.

Die Swastika ist wie ein Rad. Dreht sie sich im Uhrzeigersinn repräsentiert sie die Sonne und damit die männlichen Eigenschaften. Dreht sie sich gegen den Uhrzeigersinn ist der Mond gemeint und damit die weibliche Seite. Auf meiner Karte ist es nicht ein-eindeutig. Aber ich habe das Gefühl sie dreht sich gegen den Uhrzeigersinn.

Der Tag heute war gefüllt mit mehr Mühsal, an den Aufgaben dran zu bleiben. Buchhaltung ist einfach nicht mein Thema. Aber auch heute hat die US Politik Seifenoper mich nicht eingeholt. Ich bin eindeutig im Entzug, und der ist nicht einfach.

Was heute wirklich schön war, war das Yoga. Ich konnte doch mehr machen als in all den Wochen vorher. Und ich ging ohne Stöcke 2x durch das Einkaufszentrum.

Und dann werde ich jetzt zu meiner Tochter gehen, um mich bei ihr zu entschuldigen – nein – halt, ich kann mich nicht ent-schuldigen, sondern ich möchte sie, um Entschuldigung bitten. Ich nehme die Verantwortung an, dass ich mit meinem Verhalten vor über 10 Monaten ihr das Gefühl gegeben haben, von mir/von uns verlassen worden zu sein. Und beim Mittag habe ich den Fehler gemacht, dass ich mich mehr darauf konzentriert habe, dass sie das nächste Mal früher etwas sagt, als dass ich dieses Gefühl an mich heran gelassen hätte. Das war nicht ok. Und die andere Tochter steht momentan mit dem Geigespielen so auf Kriegsfuss, dass sie weinend nach der Stunde angerufen hat. Was soll ich nur machen?

Liebes Sternschnüppchen. Ich hatte dich um mehr Gleichgewicht zwischen männlicher und weiblicher Energie gebeten. Ich weiss nicht, ob ich das heute gelebt habe. Was ich allerdings realisiere, ist, dass ich mehrheitlich als Mama gefragt bin. Und um darin eine Balance zu finden, meine Kinder zu nichts zu zwingen und gleichzeitig ihnen zu zeigen, dass wir auch schwere Zeiten durchleben und nicht immer wegrennen können, wenn uns nicht passt, was gerade, um uns passiert, das ist die Herausforderung. Ich bitte dich Sternschnüppchen leite mich…