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Zwischen Hoffnung und
Hoffnungslosigkeit


Neben der ganzen Geschichtsträchtigkeit, faszinierenden Natur und der arabischen Kultur darf man nicht vergessen, dass Palästina ein zerrissenes Land mit einer tragischen Geschichte ist.

Militär und Polizei sind allgegenwärtig, Straßensperren erschweren die ungehinderte Bewegung. Dies fiel mir besonders auf, wenn ich mit der Kamera unterwegs war. Da war ich auf einmal ein Eindringling, der beobachtet, behindert und eingeschüchtert wurde. Das ist mir hauptsächlich in Hebron und Jerusalem aufgefallen. Außerdem ist die Anwesenheit des Militärs schon so selbstverständlich geworden, dass sogar Kinder sich nicht von ihnen eingeschüchtert fühlen.

In Jerusalem fand eine Demonstration auf dem Tempelberg statt, bei der auch das Foto mit dem betenden Juden und dem Polizisten entstanden ist. Die Pressefreiheit wird bei solchen Anlässen sehr eingeschränkt und man wird als Gesetzesbrecher behandelt.

Sonst ist mir noch aufgefallen, dass jede freie Mauer zur Werbewand für den Befreiungskampf wird. Überall hängen Plakate oder werden Zeichnungen an die Wand gemalt - wie auch das Bild des Felsendoms in Gaza Stadt - oder in Hebron die palästinensische Fahne auf den Tonnen.

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