Lao – Luang Prabang

Stadtbesichtigung

Irgendwann um 9:00 schmiss ich meine Familie aus dem Bett, sonst wäre der ganze Tag verloren gewesen und wir machten uns auf Erkundungstour in Luang Prabang.

Im Gegensatz zu Vietaine, ist es hier viel ruhiger, vielleicht weil das Fest vorbei ist? Ich weiss es nicht, aber die Stadt fühlt sich ruhiger an. Die Vielzahl der Temple könnte das auch erklären. Wir haben bestimmt nicht alles gesehen, aber es ist eine schöne alte Stadt mit einem kolonialen Gefühl. Die Hauptstrasse ist voll mit kleinen Geschäften für die Touristen, die aber hauptsächlich Handwerksprodukte von abgelegenen Stämmen verkaufen. Wirklich traumhafte Sachen dabei: Schmuck, Seide, Stoff… Die Farben sind lebendig, der Schmuck aussergewöhnlich. Beim Reisen mit einem Rucksack lernt man schnell „Nein„, zu sagen. 🙁

Was haben wir alles gesehen? Unser Weg führte uns direkt am Royal Palace Museum vorbei. Rein gegangen sind wir nicht, aber die Bauten sind wirklich schön.

Royal Palace Museum
Royal Palace Museum

Den Morgenmarkt, der nicht mehr ganz so morgendlich früh um 10:30 wirkt mit leckeren Früchten, Fliegen bedecktem Fleisch, frischem Fisch, Kräutern, allerlei für den Haushalt und lebendigen Schlagen zum Essen. Yumm, Yumm.

Schlangen zum Frühstück gefällig...?
Schlangen zum Frühstück gefällig…?

Auf dem Weg zu Buddha’s Footprint kamen wir an diesen süsseren Schlangen vorbei.

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Dann weiter zu Buddha’s Footprint, was wie ein grosses Loch aussah und wenn das wirklich Buddha’s Fuss gewesen war, war der Kerl ein Riese. Aber drumherum ist eine traumhaft schöne Anlage an Tempeln mit vielen Buddha Figuren entstanden, sogar eine Grotte, wo Figuren drinne stehen.

Luang Prabang ist so ruhig, da schafft sogar Stéphane den Baum ;-)
Luang Prabang ist so ruhig, da schafft sogar Stéphane den Baum 😉

Langsam wurde die Hitze auch unerträglich und das Hunger Gejammer auch. Ich habe einfach keinen Hunger hier. Aber alle anderen schon. Komisch. Bei unserem Gästehaus gab es auch gleich ein kleines Restaurant, wo es dieses Mal keine Suppe, sondern Reisgerichte und Omelette gab. Anschliessend noch ein Fruchtshake, was ca. 50% Eiswürfel und 50% Frucht ist. Aber lecker und sehr erfrischen. Dann eine ausgedehnte Pause, in der ich den Blog vom vorherigen Tag schrieb, was hier Stunden dauert, weil das Internet so langsam ist. Und dann noch einmal raus in die dunkle Nacht, die hier in Luang Prabang nicht so dunkel ist, da überall Laternen hängen. Es sieht so schön aus. Und auf dem Weg ins Gästehaus um ca. 20:00 kamen wir an verschiedenen Tempeln vorbei, wo die Mönche gerade wieder beteten. Dieser Sing-Sang ist so beruhigend und schön, ich könnte einfach stundenlang zuhören und er erinnerte uns an James unseren Mitbewohner in Forres und ein bisschen „Heimweh“ kam auf.

Im Zimmer angelangt, ging es an die Vorbereitung des nächsten Tages mit zwei Ausflügen. Bei der Gelegenheit, wollte ich die gewaschenen Sachen aus Vientiane wieder in die Rucksäcke einsortieren und stellte dabei fest, dass sämtliche Kinderunterwäsche fehlte. Von mir war nur einer zurückgekommen und von Stéphane habe ich auch keine gesehen. Die Ruhe und Gelassenheit war hin und die Wut und Enttäuschung über die Unehrlichkeit der Anderen und meine Dummheit da. Eigentlich bin ich doch sonst immer so vorsichtig und kontrolliere alles, aber es war mir nicht in den Sinn gekommen, die Wäschestücke nachzuzählen.

Erfahung: Wäschestücke vor und nach Wäsche zählen !!!!