Kambodscha.

Rabbit Island – Phnom Penh

Heute morgen hatten wir unser letztes Frühstück auf Rabbit Island.

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Und verliessen die Insel gegen 7:30 mit dem Boot. Strahlender Sonnenschein. Ich könnte mir vorstellen, hier auch mal eine Woche zu verbringen. Die Insel ist so schön ruhig, das Wasser warm und die Unterkünfte ok-ish, dass es erholsam ist.

Als wir in Kep ankamen, nahmen wir uns ein tuk tuk, dass uns zum Zentrum brachte, von wo die Busse fahren. Ich wollte gerade die Reisebüros abklappern, um nach Preisen und Uhrzeiten zu fragen, als ein Bus ankam. Ich sprintete hin, fragte kurz, erfuhr, dass er nach Phnom Penh fuhr, rief die Familie ran und innerhalb von 5 Minuten waren wir im eisgekühlten Bus. Daran werde ich mich wohl nie gewöhnen: draussen schön warm, drinnen soooooo kalt.

Wir kamen gegen Mittag in Phnom Penh und machten uns auf den 2 km Weg vom Bus zum Gästehaus. Dort angekommen, wurde das Zimmer in Beschlag genommen und dann wollten wir nur noch essen, was wir gleich im Gästehaus gemacht haben.

Der erste Eindruck von Phnom Penh ist GROSS, sehr gross. Westlich. Voll. Viel Verkehr. Und wie jede andere Grossstadt, kann es gefährlich werden. Man soll keine Handtaschen tragen. Vor ein paar Jahren ist eine Frau tödlich verunglückt, als ihr ein Taschendieb beim Vorbeifahren die Tasche entrissen hat. Die Diebe kommen auf den Motorrädern angefahren, entreissen einem alles und sind sofort wieder weg. Wir müssen also umso mehr aufpassen.

Nach dem Mittag mussten wir einige Besorgungen machen, und die Kinder hatten die Option mit einkaufen zu kommen oder im Gästehaus zu bleiben. Beide entschieden sich zu bleiben. Alina war etwas müde und wollte schlafen und Lara ist nicht von ihrem tablet weg zubekommen, auf dem sie Harry Potter (auf Englisch) hört. Also sind Stéphane und ich los und konnten ganz schnell alles besorgen. Sogar eine Apotheke haben wir gefunden, um alles aufzustocken, was wir brauchten. Und dann fand ich mein Paradise auf Erden…

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Tous les Jours Bäckerei – Konditorei
Im Laden erhielt ich eine skype Nachricht, dass es Alina schwindlig ist – moderne Kommunikation des 21. Jahrhunderts – und wir machten uns auf den Rückweg. Im Gästehaus angekommen, fand ich sie im Bett liegend, mit einem feuchten Waschlappen auf der Stirn, einer Tasse Wasser mit Bach Blüten Rescue Remedies neben ihr und Lara als ihre Krankenschwester. Lara hatte sogar im Gästehaus nach unserer Telefonnummer gefragt, um uns anzurufen. Die Mädchen sind super. Nach etwas mehr Wasser und ein paar Tropfen eines Öls, dass ich gerade in der Apotheke gekauft hatte, ging es Alina schon wieder besser und das Dauerthema „Hunger“ fing wieder an. 🙂

Und für alle, die sich fragen, wie es mDSC_1549[1]einem Zeh geht, hier ein Foto von einer schönen farblichen Veränderung. Er tut nicht weh, die Schwellung ist nicht grösser geworden. Ich hatte wirklich mehr Glück als Verstand.