Philosophiestunde. Ernte in Cullerne Garden. Gartenarbeit bei Barbara und Don. Crashkurs in TCM.

Als Lara, Alina und ich heute früh das Haus verlassen haben, sagte Lara plötzlich: ” Es fühlt sich komisch an, ein Mensch zu sein.” Spiritueller, philosophischer geht es schon fast gar nicht mehr – dachte ich mir, aber es ging… Sie beschrieb die Seele als “farblose warme Luft”.

Von meinem Erntevormittag in Cullerne Garden schreibe ich heute mal nichts. Den Ablauf kennt ihr doch schon alle. Was heute erwähnenswert war ist, wie wir den gemeinsamen Vormittag ausklingen lassen haben.

Martin unser vokaliser hat für uns ein Lied gesungen, das wir mitsingen, mitsummen… konnten. Ich wünschte ich könnte mich jetzt gerade daran erinnern. Das Lied hat mich den ganzen Weg zum CC begleitet. Vielleicht fällt es mir wieder ein. Und anschliessend hat er uns erinnert, dass Umarmen gesund ist. Also haben wir uns umarmt. Und da viel mir doch eine Textstelle im Buch ein, dass ich gerade lese:

41jt+mHq-jL “An embrace means I don’t feel threatened by you, I’m not afraid to be this close, I can relax, feel at home, feel protected and in the presence of someone who understands me. It is said that each time we embrace someone warmly, we gain an extra day of life.”

Ich habe dann heute mein Leben um 5 Tage verlängert. 🙂 Was für ein schöner Gedanke.

Nach einem super super Mittag im CC, ich sollte euch mal ein Foto vom Büffet schicken, euch würde das Wasser im Munde zusammen laufen, kämpfte ich mich auf meinem Fahrrad zurück nach Forres. Da gab es Momente, wo mich der Wind voll von vorne ausbremste, dann gab es Momente, wo mich der Wind dahinsegeln liess und dann gab es Momente, wo dem Universum egal war, was ich machte. Gegen etwas kämpfen, kostet ungemein viel Energie. Wenn man “im Fluss” ist, geht alles von ganz alleine. Eigentlich wie im richtigen Leben.

article-Fumi-PeacePoleSkyAm Nachmittag war dann unsere ganze Familie bei Barbara und Don. Stéphane hat mal seine Nase aus dem Büro gestreckt und ein Loch gegraben für einen Peace Pole. Wir sind nämlich am Sonntag eingeladen, an einer Zeremonie teilzunehmen, in dessen Verlauf dieser Pole in die Erde gesetzt wird. Sollte jemand von euch eine Friedensbotschaft haben, darf er mir die gerne schicken, ich schreibe sie auf einen Zettel und alle mitgebrachten Botschaften werden unter dem Pole in der Erde mit eingegraben. Ich bin sehr gespannt.

Während Stéphane also ein Loch grub, ging ich dem Unkraut an den Kragen.

Und ganz zum Schluss von heute, hatte ich noch einen Termin bei einer Frau, die TCM und Akkupunktur macht. Und das war fast schon unheimlich. Darüber schreibe ich separat… ich bin viel zu müde.

day60in Barbara und Don’s Garten