Entspannt. Buchhaltung. Zeckenalarm. Noch mehr Buchhaltung. Mama sein.

Ein Montagmorgen mal ganz anders. Nach dem Vorsatz von letzter Woche, kürzer zu treten, bin ich heute morgen nirgendwohin gefahren, sondern habe mich ganz entspannt an meinen Computer gesetzt, um die Buchhaltung vom Ferienpass wieder mal auf den aktuellen Stand zu bringen. Man könnte meinen, ich war mal Buchhalter in einem früheren Leben, denn das scheint meine Hauptbeschäftigung zu sein im Moment. Da ich mir aber alle Zeit der Welt nahm heute früh, war ich weder gestresst noch irgendwie schlecht drauf. Ganz gelassen nahm ich mir eine Zahlung nach der anderen vor. 🙂

Gegen 13:00 fuhr ich Stéphane zum Flughafen nach Inverness. Er ist die Woche beruflich in der Schweiz und in Frankreich unterwegs und ich bin ganz alleine hier 🙁 – jippiii party 🙂 Ja, und die Party fing gleich mit Tanken und Einkaufen an. Während ich also ganz gemütlich durch den Supermarkt spaziere, juckt es mich am Bein. Hatte sich doch eine Zecke da fest gebissen. Die Ruhe war damit hin. Einkauf abschliessen und raus zum Auto, wo eine mini Version einer Pinzette im Auto ist. Da juckte es mich doch noch am anderen Bein! Zweite Zecke. Operation Zecke entfernen misslang bei der ersten. Kopf blieb stecken und auch bei der zweiten. Man sollte halt nicht mit mini Werkzeugen diesen ekligen Dingern zu Leibe rücken. Hat irgendjemand auf der Welt eine Idee, wofür Zecken gut sind? Ich nicht. Zu Hause habe ich dann Pomander drüber geschüttet. Aber ein gutes Gefühl ist es trotzdem nicht. Am liebsten würde ich mit dem Skalpell aufschneiden und alles rauskratzen.

Irgendwann gab ich es auf und setzte mich an die nächste Buchhaltungsherausforderung: Ray’s Opportunities und ich kann stolz verkünden, alle Gehälter sind im System. Eigentlich ganz einfach.

Die Kinder kamen pünktlich aus der Schule und die Zeit verflog zwischen Hausaufgaben machen, Abendbrot vorbereiten und essen, Geige üben und Bett fertig machen wie im Fluge. Hier noch ein coole Internetseite, um Mathe zu üben.

day63

Das 1. Familienporträt in 63 Tagen Weltreise mit nur drei Personen. Stéphane ist in der Schweiz